5 Fehler beim Wechseln des Gas- oder Stromanbieters die du mit uns vergessen kannst

Diese 5 Fehler beim Wechsel des Strom oder Gasanbieters können teuer werden und sind vermeidbar.

Hier wollen wir auf einige Fehler Hinweisen, auf die Du bei einem Anbieterwechsel achten solltest und mit Paylezz natürlich vergessen kannst.

Fehler NR. 1:
Preisvergleich auf Basis des monatlichen Abschlages

Einige Anbieter und Vergleichsportale werben mit einem niedrigeren monatlichen Abschlag oder vergleichen diese miteinander („Mit einem monatlichen Abschlag schon ab …€“). Schaut man sich diese Angebote allerdings etwas genauer an, kommt man der Aussage schnell auf die Schliche.

Was ist eigentlich der Abschlag? Er ist nichts anderes, als eine „Teilzahlung“ auf die wahrscheinliche Höhe der Jahresabrechnung. Also dem Gesamtbetrag für den Jahresverbrauch. Der Betrag der monatlich zu zahlen ist, wird von einem seriösen Anbieter natürlich realistisch auf den Verbrauch eingeschätzt, ist aber wie gesagt nur eine Schätzung auf die Gesamtrechnung. Für einen guten Vergleich der Kosten eignet er sich nur bedingt. Der Strompreis setzt sich zusammen aus einem Grundpreis (sozusagen eine Grundgebühr) und einem Verbrauchspreis (Arbeitspreis) pro KWh ( = Kilowattstunde). Die Höhe von Arbeitspreis und Grundpreis variieren je nach Tarif und Anbieter teilweise erheblich. Bei einem kleinen Verbrauch sollte man daher auf einen niedrigen Grundpreis achten und ggf. einen höheren Arbeitspreis in kauf nehmen. Anders verhält es sich wiederum bei einem hohen Verbrauch. Hier kann man schon mal einen hohen Grundpreis akzeptieren, wenn der Arbeitspreis dafür deutlich geringer ausfällt. Entscheidend für einen guten Vergleich ist daher nicht der Abschlag, sondern das Verhältnis von Arbeitspreis und Grundpreis. Alles andere ist Augenwischerei.

Fehler Nr.2:
Einmal gewechselt und Gut!?

Wer den Anbieter wechselt, hat voraussichtlich schon mal etwas Gutes für seinen Geldbeutel getan. Wer nach der Erstlaufzeit allerdings glaubt, dass der neue Anbieter auch für die Zukunft zwangsläufig günstiger ist, hat sich getäuscht. Einige Anbieter gewähren eine Preisgarantie während der Erstlaufzeit. Wer seinen Tarif dann aus den Augen lässt, läuft Gefahr, schnell zu viel zu bezahlen. Wir finden: mindestens zum Ende der Preisgarantie sollten die Tarife wieder überprüft werden, um Überraschungen zu vermeiden.

Fehler Nr.3:
Verträge mit fixen Mengen (Paketangebote) oder Mindestabnahmen

Ja, sowas gibt es tatsächlich. Bei diesen Anbietern wird eine feste Menge Kilowattstunden zu einem sehr günstigen Preis vereinbart. Als Gegenleistung zum Schnäppchenpreis verpflichtet sich der Kunde natürlich genau diese Menge auch garantiert abzunehmen. Verbraucht man weniger, zahlt man trotzdem die im Paket vereinbarte Menge. Verbraucht man hingegen mehr als vereinbart, kann der Preis schon mal schnell auf den doppelten Preis pro KWh ansteigen. Die Ersparnis ist dann schnell dahin.  Wer 100%ig sicher ist, dass er nicht mehr oder weniger verbraucht und jedes Jahr eine Punktlandung mit seinem Verbrauch erreicht, für den kann so ein Paketangebot durchaus attraktiv sein. Unserer Erfahrung nach schaffen das die Wenigsten und zahlen drauf.

Fehler Nr.4:
Geblendet von Bonuszahlungen die Vertragslaufzeit übersehen

Eine Bonuszahlung (z.B. Neukundenbonus und Treuebonus) klingt optimal und kann die Stromabrechnung oder Gasabrechnung deutlich verbessern. Unbemerkt sollte allerdings die Laufzeit des Vertrages nicht bleiben, denn oft fressen die Kosten z.B. nach dem ersten Belieferungsjahr den schönen Bonus teilweise oder vollständig auf.  Unsere Devise: Bonus ist toll, aber nur wenn der Preis auch ohne stimmt. Vor allem bei längeren Laufzeiten.

Fehler Nr.5:
Nicht wechseln, weil man ja schon immer beim örtlichen Versorger ist.

„Nicht faul sein, wechseln!“ Hieß es einmal in einem Werbespot eines Mobilfunkanbieters. Das gleiche gilt für Strom- und Gasverträge. Diese Faulheit Pumpt das Geld aus Ihrem Geldbeutel. Der örtliche Versorger ist erfahrungsgemäß selten der günstigste Anbieter an der Lieferstelle. Das liegt vermutlich unter anderem an der Versorgungspflicht der Grundversorger. Hierdurch muss jeder (ob mit guter oder schlechter Bonität) versorgt werden. Wer nicht wechselt, zahlt über die Jahre einen hohen Preis für seine recht einseitige „Treue“.

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